Freitag, 9. Februar 2018

Orph – The Pyramid Tears Of Simba

Schöner Album-Titel – “The Pyramid Tears Of Simba” lässt schon vermuten, dass einem auf dem zweiten Album von Orph nicht unbedingt typische Durchschnittskost erwartet. Das Label spricht von Dream-Pop und Einflüssen aus Folk und Punk, beim Hören denkt man aber vor allem unweigerlich an die 70er, Air und MGMT.


Ersteres, weil Orph nichts von standardisierten Song-Formaten halten, sondern gerne kunstvolle Arrangements mit Überraschungen, Wendungen und Verschachtelungen bieten, letzteres, weil bei alledem trotzdem immer sehr eingängige, sanfte, verträumte Momente herauskommen.


Das hat mal Soundtrack-Charakter, ist mal ganz einfach Hit-verdächtig, dann wieder sehr nachdenklich und schwermütig. Orph durften übrigens sowohl Casper als auch Philipp Boa schon supporten, was zeigt: Genre ist hier gar nicht so wichtig, Stimmung und Atmosphäre dafür umso mehr.


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