Dienstag, 14. Februar 2017

T.S.O.L. – The Trigger Complex (Rise Records)

Gar nicht so einfach über so ein Album zu schreiben. Die Band gibt es seit fast 40 Jahren, und sie hat auf Grund einiger grandioser Frühwerke bis heute einen fast legendären Ruf. Andererseits ist „The Trigger Complex“ aber eben auch Album Nummer 11. Stil, Sound und Härte haben sich über die Jahre immer mal wieder geändert. Und auch wenn hier die Gründungsmitglieder Ron Emory, Mike Roche und Jack Grisham am Start sind, ist das Ergebnis irgendwie ein zwiespältiges.


Stücke wie „Why Can’t We Do It Again“ sind eben eher lässiger Altherren-Pop-Rock denn Punk. Anderes wie „Sometimes“ oder „The Right Side“ dann eingängiger Pop-Punk, ein Song wie das schöne „Strange World“ eher Dark Wave-Pop. Am Ende wird es dann in „You’re Still The Same“ auch wieder etwas zackiger.


Das ergibt ein abwechslungsreiches Album mit einigen sehr schönen und sehr eingängigen Momenten – manch alten Fan wird das freuen. Ob das aber reicht, um auch neue Hörer für die Band zu begeistern, muss zumindest stark angezweifelt werden.


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