Dienstag, 21. Februar 2017

Nothington – In The End (Gunner/Red Scare)

5 Jahre hat sich das Quartett aus San Francisco für sein neues Album "In The End" Zeit gelassen – hört man die fertige Scheibe, glaubt an aber auch sofort, dass die Jungs die Auszeit optimal genutzt haben. Denn einerseits klingen Nothington wie immer – andererseits aber so eingängig und Hit-lastig wie wahrscheinlich noch nie zuvor.


Der Sound ist der bewährte Mix aus Menzingers, frühen Gaslight Anthem, Flatliners und Hot Water Music – mal etwas rotziger, mal eher melancholisch, teils durchaus rockig, aber dank Reibeisen-Stimme eben auch immer punkig. Beeindruckend ist aber, wie viele Hymnen sich hier aneinander reihen: „Already There“, „Cobblestones“, „Burn After Reading“, „End Transmission“ – bei so vielen Krachern ist es schwer, einen einzelnen Favoriten rauszufiltern.


Ausfälle gibt es dafür praktisch keinen, hier darf kontinuierlich die Faust gereckt und mitgesungen werden. Tolles mitreißendes Album einer Band, die mit diesem Album alte Fans sowieso begeistern, aber hoffentlich auch noch ganz viele neue hinzugewinnen wird.


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