Dienstag, 20. September 2016

Twin Atlantic – GLA (Red Bull Records)

Weniger Pop, mehr Krach: Auf ihrem vierten Album „GLA“ geben sich Twin Atlantic deutlich dreckiger als in der Vergangenheit. Zudem auch komplexer – die Arrangements sind ausgefeilter, das Songwriting weniger vorhersehbar. Da scheppert es bereits im Opener „Gold Elephant“ in bisher ungekannter Garagen-Manier.


Im folgenden „No Sleep“ wird dann wieder die Melodie-Keule ausgepackt und man ist kurzzeitig auf den Spuren von Feeder und Ash unterwegs. Insgesamt bedient man aber die breite Indie-Klaviatur von Muse über frühe Biffy Clyro bis zu den White Stripes, nimmt ein bisschen Bombast mit, setzt aber eben auch immer wieder auf deutlich verzerrte Gitarren.


Das sorgt für Abwechslung, lässt die Band vielseitiger wirken – hat gleichzeitig aber auch den Nachteil, dass GLA auch nach mehreren Anläufen viel weniger Ohrwürmer zu bieten hat als die Vorgänger.




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