Mittwoch, 17. Februar 2016

The Tips – Twists’n’Turns (Long Beach)

Nichts gegen Düsseldorf – aber wer The Tips das erste mal hört und nicht weiß, woher die Band stammt, würde Düsseldorf  wohl erst ziemlich spät als Tipp nennen. Irgendwas sonniges an der Westküste würde man für deutlich wahrscheinlicher halten – also alle Regionen, die man automatisch mit Reggae, Dub, Ska und eingängigem Punk verbindet.


Sprich: Auch mit ihrem neuen Album werden sich The Tips wieder den Vergleich mit Sublime anhören müssen. Aber man ist deutlich vielseitiger geworden: Es gibt zwar weiterhin sehr relaxte und sehr gute sonnige Hymnen, aber auch Pop, Blues, Crossover und eben Punkrock haben ihre Spuren hinterlassen - von Skindred (inklusive Gastauftritt) bis Red Hot Chili Peppers geht die Reise. Sicherlich nicht so viel, dass man das Ganze tatsächlich als Ska-Punk bezeichnen könnte, aber The Tips können durchaus rocken – was auch ziemlich gut zu den klar Position beziehenden Texten passt.


Noch besser kann man zu den Songs aber tanzen, Kopfnicken, abhängen – und sie dank vieler toller Melodien auch lange im Kopf behalten. Sehr gelungene und hierzulande auch ziemlich konkurrenzlose Angelegenheit.


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