Mittwoch, 24. Februar 2016

Royal Republic – Weekend Man (Vertigo)

Royal Republic sind wieder da, mit ihrem – je nach Zählweise – dritten oder vierten Album. Und sie haben gute Chancen, ihre ohnehin schon große Bekanntheit mit dieser Platte noch weiter zu steigern – eingängig war man ja schon immer, die Hitdichte war allerdings noch nie so hoch wie hier. Was allerdings auch daran liegt, dass man in Sachen Radio-Appeal und große Hymnen komplett schmerzfrei ist. Royal Republic wollen ins Ohr und auf die Tanzfläche, nicht an die Spitze der Credibility-Charts.



Das fängt schon mit dem vielseitigen Opener „Here I Come“ an, der über weite Strecken auch von den Beatsteaks sein könnte, geht weiter über die typischen, dicken Garagen-Riff-Rocker mit Danko Jones-Flair wie „Walk“ oder „When I See You Dance...“ bis hin zu einigen soundtechnisch überraschenden Neuerungen – noch mehr Melodie und Stadion-Momente, die auf Rock tun, aber im Grunde Pop sind. 

Mando Diao (aus ihrer Hit-Phase) schimmern da durch, die Caesars ebenso – eben sehr viele skandinavische Nachbarn, die es ähnlich gut wie Royal Republic verstehen, griffige, unkomplizierte Ohrwürmer zu fabrizieren. Das ist vielleicht nicht künstlerisch wertvoll – macht aber mehr Spaß denn je.


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