Dienstag, 19. Februar 2013

Freiwild und das Full Force Festival - ein Shitstorm und die Folgen

Über die Bekanntgabe von Freiwild auf dem Full Force Festival und die dementsprechenden Reaktionen seitens potentieller Besucher hatten wir berichtet, die folgenden Tage überschlugen sich dann aber die Ereignisse - das Musikmagazin Visions trat als Präsentator zurück, übereinstimmenden Medienberichten zufolge stiegen kurz danach weitere Präsentatoren, Sponsoren und auch Bands aus. Überraschend schnell kam dann eine Reaktion seitens Freiwild:

Die Band sagte von sich aus den Auftritt auf dem Festival ab. Im Statement dazu heißt es unter anderem: "Einer kleinen, aber effizienten Gruppe von Internet-Freaks ist es gelungen, einen sogenannten "Shitstorm", ein Phänomen im Rahmen von sozialen Netzwerken, bei dem Emotionalisierung zu Massenentrüstungen führt, zu starten, der eine hektische Medienberichterstattung zur Folge hatte." Außerdem: "wir wollen und werden keinesfalls die Existenz des Veranstalters und somit des Festivals aufs Spiel setzen."

Nicholas Müller von Jupiter Jones - der eine oder andere wird sich erinnern, dass Juppiter Jones auch schon so ihre "Erfahrungen" mit Freiwild-Fans gemacht haben - hat das Statement übrigens Passage für Passage kommentiert, sein lesenswertes "Statement zum Statement" findet sich hier.

Visions wiederum wollte es bei den Statements von Freiwild aber nicht belassen, sondern fragte auch nochmal beim Veranstalter nach. Der wiederum betont: "Es gab letztlich keinerlei Absagen von Bands. Wir haben auch keine Absage unserer Haupt-Präsentatoren bekommen. Nur VISIONS hat sich gemeldet und die Kooperation abgesagt." Und weiter: "Das WFF ist und bleibt ein Musikfestival. Hier geht es nicht darum, Politik zu machen." Das komplette Interview findet Ihr hier.

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